Windows Management Instrumentation (WMI) stellt eine Menge von Daten, wie z. B. Informationen über installierte Hard- oder Software, Einstellungen und Konfigurationen zur Verfügung.
WMI bietet Zugriff auf Daten aus der Registry, von Treibern, vom Dateisystem, vom Active Directory, vom Simple Network Management Protocol (SNMP), vom Windows Installer-Dienst, aus der structured query language (SQL), aus dem Netzwerk und von Exchange Servern. WMI-Filter unter Windows Server 2003 erlauben es Ihnen, dynamisch zu entscheiden, ob ein bestimmtes Richtlinienobjekt auf der Basis einer Abfrage über WMI-Informationen angewendet werden soll.
Diese Abfragen – auch als WMI-Filter bezeichnet – legen fest, welche Benutzer und Computer die Richtlinien-Einstellungen erhalten, die in einem Gruppenrichtlinienobjekt festgelegt sind, auf das dann der Filter angewandt wird. Damit sind Sie in der Lage, Gruppenrichtlinien dynamisch abhängig von der Konfiguration der lokalen Maschine anzuwenden.
So könnte eine Richtlinie z. B. den Benutzern einer bestimmten Organisationseinheit Office XP zuweisen. Ist der Administrator nun unsicher, ob alle – also auch die älteren Computer – über ausreichend Festplattenplatz für die Installation von Office XP verfügen, können WMI-Filter eingesetzt werden, um Office XP nur auf den Computern zu installieren, die über mehr als 400 Megabytes (MB) freien Festplattenspeicher verfügen.